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Juli-Umfrage - US-Firmen schaffen mehr Jobs als erwartet

Vor der mit Spannung erwarteten Zinssitzung in den USA kommen positive Nachrichten vom Arbeitsmarkt.

Juli-Umfrage - US-Firmen schaffen mehr Jobs als erwartet

Vor der mit Spannung erwarteten Zinssitzung in den USA kommen positive Nachrichten vom Arbeitsmarkt.31.07.2019 14:30 156'000 neue Jobs gabs in den USA im Juli in der Privatwirtschaft.156'000 neue Jobs gabs in den USA im Juli in der Privatwirtschaft.Bild: pixabay.com

Die US-Firmen haben im Juli etwas mehr Stellen geschaffen als erwartet. Insgesamt kamen 156'000 Beschäftigte hinzu, wie der Personaldienstleister ADP am Mittwoch zu seiner monatlichen Unternehmensumfrage mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten lediglich mit 150'000 gerechnet. Zugleich wurde der Zuwachs für Juni nachträglich auf 112'000 von zunächst genannten 102'000 nach oben korrigiert.

Am Freitag steht der Arbeitsmarktbericht der Regierung an, der neben Jobs in der Privatwirtschaft auch Stellen im öffentlichen Dienst umfasst. Ausserhalb der Landwirtschaft könnten laut bisheriger Expertenprognosen 164'000 Arbeitsplätze geschaffen worden sein - nach 224'000 im Juni.

Obwohl praktisch Vollbeschäftigung herrscht, wird an den Finanzmärkten für den Abend (20.00 Uhr MESZ) mit der ersten Zinssenkung in den USA seit rund zehn Jahren gerechnet: Der geldpolitische Schlüsselsatz dürfte um mindestens einen Viertelpunkt auf die neue Spanne von 2,0 bis 2,25 Prozent fallen.

Die Währungshüter haben angesichts der von US-Präsident Donald Trump geschürten Spannungen im internationalen Handel und der unsicheren Konjunkturperspektiven eine Kappung signalisiert, nachdem sie voriges Jahr die Zinsen vier Mal angehoben hatten und danach pausierten. Trump macht bereits seit langem Druck auf die politisch unabhängige Notenbank und verlangt eine kräftige Zinssenkung, um die Konjunktur zu befeuern.

(Reuters)