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+++Börsen-Ticker+++ - US-Börsen: Deutliche Verluste nach Fed-Zinsentscheid

Die Wall Street hat nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed deutlich Terrain preisgegeben.

+++Börsen-Ticker+++ - US-Börsen: Deutliche Verluste nach Fed-Zinsentscheid

Die Wall Street hat nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed deutlich Terrain preisgegeben.31.07.2019 22:40 Der Entscheid der Fed, die Zinsen um 25 Prozentpunkte zu senken vermochte die Händler an der Wall Street nicht zu begeistern.Der Entscheid der Fed, die Zinsen um 25 Prozentpunkte zu senken vermochte die Händler an der Wall Street nicht zu begeistern.Bild: Bloomberg

22:40

DerDow Jonesschliesst 1,2 Prozent tiefer bei 26'864 Punkten. Damit schmilzt das Plus für den abgelaufenen Monat Juli auf knapp 1 Prozent zusammen. Der marktbreiteS&P 500verliert 1,1 Prozent auf 2980 Punkte, während der technologielastige AuswahlindexNasdaq 100um 1,3 Prozent auf 7849 Zähler abrutscht.

Die Währungshüter hatten zwar wie erwartet erstmals seit der Finanzkrise vor über zehn Jahren den Leitzins um einen Viertelprozentpunkt gesenkt. Sie hätten allerdings kaum eine Chance gehabt, die Anleger positiv zu überraschen und die Minderheit enttäuscht, die auf eine Senkung um einen halben Prozentpunkt gesetzt habe, schreibt Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

Im Fokus standen ansonsten einmal mehr Unternehmenszahlen. DieApple -Aktionäre können sich über ein Kursplus von gut 2 Prozent auf 213,04 Dollar freuen - damit sind die Titel des Konzerns Spitzenreiter im Dow und zudem so teuer wie zuletzt Anfang November. Analysten sprachen von soliden Resultaten für das dritte Geschäftsquartal.

Die in New York gelisteten Aktien vonFiat Chryslerverteuern sich nach der Zahlenvorlage um 1,7 Prozent. Der italienisch-amerikanische Autobauer kann in der allgemeinen Branchenflaute auf die rund laufenden Geschäfte auf dem amerikanischen Kontinent zählen.

DassAmgennach einem überraschend guten zweiten Quartal die Jahresziele nach oben revidiert, beschert dem Biotechkonzern ein Kursplus von fast 6 Prozent. Papiere vonGeneral Electric( GE ) verlieren nach heftigen Kursausschlägen am Ende unterdurchschnittliche 0,7 Prozent. Der Industriekonzern ist im vergangenen Quartal wieder in die roten Zahlen gerutscht.

Spotify -Titel halten sich nach Quartalszahlen mit letztlich minus 0,2 Prozent ebenfalls recht ordentlich. Der Musikstreaming-Marktführer habe mit Umsatz und Bruttomargen die Erwartungen übertroffen, bei der Gewinnung neuer Abo-Kunden aber verfehlt, schreibt Mark Mahaney vom Analysehaus RBC.

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17:45

An der Schweizer Börse haben die Anleger vor der Fed-Zinsentscheidung und dem Nationalfeiertag noch zugegriffen. Der LeitindexSMIsteigt um 0,3 Prozent auf 9919 Punkte. Wenige Stunden vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank und vor dem Schweizer Nationalfeiertag blieben Anleger allerdings vorsichtig und die Umsätze dünn. Die Fed gibt ihre Beschlüsse nach Börsenschluss in Europa bekannt - unter Investoren gilt eine Zinssenkung um einen Viertel Prozentpunkt als sicher. Am Donnerstag bleiben die Finanzmärkte in der Schweiz geschlossen.

Bei den Standardwerten halten sich Gewinner udn Verlierer die Waage. An die Spitze setzt sichCredit Suissemit einem Kursanstieg von 2,4 Prozent. Die zweitgrösste Schweizer Bank fuhr im zweiten Quartal den höchsten Quartalsgewinn seit vier Jahren ein.

Weit vorne zu finden sind auch dieSwiss-Re -Aktien mit einem Anstieg von 1,3 Prozent. Zwar sank der Gewinn des Rückversicherers im ersten Halbjahr wegen hoher Aufwendungen für Katastrophen und die Sanierung des Geschäfts mit massgeschneiderten Versicherungen für Grosskunden - allerdings weniger stark als im Markt befürchtet.

Die rote Laterne im SMI halten der AugenheilkonzernAlcon  und der WarenprüfkonzernSGSmit einem Kursabschlag von je 1,0 Prozent.

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16:00

Ein Kurssprung bei Apple stützt die US-Börsen. Die LeitindizesDow Jones ,NasdaqundS&P 500steigen zur Eröffnung um bis zu 0,3 Prozent. Wenige Stunden vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed wollen sich Investoren allerdings nicht zu stark aus dem Fenster lehnen.

Eine Herabsetzung des Schlüsselsatzes um einen Viertelprozentpunkt gelte als sicher, sagt Peter Cardillo, Chefökonom des Vermögensberaters Spartan. Daher liege das Hauptaugenmerk auf den anschliessenden Aussagen des Fed-Chefs Jerome Powell zur weiteren Geldpolitik.

Apple legte unter anderem dank einer Erholung des wichtigen China-Geschäfts ein überraschend starke Quartalsergebnis vor. "Die Erwartungen an die US-amerikanischen Technologiewerte waren hoch und sie wurden insgesamt erfüllt oder sogar übertroffen – nur Netflix hat eine negative Ausnahme dargestellt", sagt Martin Stürner, Fondsmanager und Chef des Vermögensverwalters PEH. DieApple -Aktien steigen zur Eröffnung um 4,9 Prozent auf ein Neun-Monate-Hoch von 218,93 Dollar.

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12:50

Appleist an der Börse wieder mehr als eine Billion Dollar wert. Anleger an der Wall Street decken sich nach den besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen mit Aktien ein und treiben den Kurs vorbörslich um 4,2 Prozent auf 217 Dollar. Dadurch steigt der Börsenwert des iPhone-Herstellers wieder knapp über die Billionengrenze. Allerdings ist ihm der IT-Konzern Microsoft bei der Marktkapitalisierung immer noch einen Schritt voraus.

Apple is poised to add $40 billion to its market cap and surge past the $1 trillion mark after blowout earningshttps://t.co/IyQN0KjLmD

— Business Insider (@businessinsider)July 31, 2019

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11:55

Nach einem zunächst verhaltenen Start hat sich der Schweizer Aktienmarkt etwas gefangen und tendiert gegen Mittag seitwärts. Nach den deutlichen Vortagesverlusten griffen Investoren mitunter bei den zuletzt besonders schlecht gelaufenen Titeln zu. Grosse Sprünge seien vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank am Abend aber nicht zu erwarten, sind sich Marktteilnehmer einig.

Der  SMI  steht um 11.10 Uhr um 0,1 Prozent höher bei 9898 Punkten. Der 30 Aktien umfassende  SLI  gewinnt 0,4 Prozent auf 1523 Punkten, während der breite  SPI  auf der Stelle tritt bei 12'033 Zählern.

Dass der Markt nicht deutlicher im Plus notiert, liegt vor allem an den beiden Pharma-Titeln von  Roche  (-0,7%) und  Novartis  (-0,5%). Aber auch  Alcon  (-0,5%) aus der Gesundheitsbranche fallen zurück.

Zugleich greifen Investoren verstärkt bei den Werten zu, die in jüngster Zeit das Nachsehen hatten. Allen voran ziehen die Aktien der  Credit Suisse  um 4,6 Prozent an. Die Grossbank hat im zweiten Quartal mit ihrer Gewinnentwicklung für eine positive Überraschung gesorgt, heisst es von Analysten.

Eine positive Überraschung ist auch noch  LafargeHolcim  (+1,8%) und der  Swiss Re  (+0,5%) gelungen. Auch diese beiden Titel hatten am Dienstag im Vorfeld der Zahlenvorlage zu den schwächsten Werten gehört. (Lesen Sie denausführlichen Börsenbericht am Mittag .)

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11:00

Die Renditen derBundesobligationenwerden immer tiefer gedrückt. Diejenige der zehnjährigen Titel, gemessen an dem von der SNB berechneten Kassazinssatz, fällt auf ein Rekordtief von -0,651 Prozent.

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09:10

DerSwiss Market Index(SMI) gibt zum Start 0,2 Prozent auf 8973 Punkte nach. Die Vorgaben aus Übersee sind verhalten. In den USA und auch Asien haben die jüngsten Querschüsse von US-Präsident Donald Trump in Richtung China die Hoffnungen auf eine schnelle Einigung der Handelsstreitigkeiten gedämpft.

LafargeHolcimlegt 1,6 Prozent zu. Und dies, obwohl der Baustoffkonzern mit seinen Zahlen zum zweiten Quartal die Erwartungen verfehlt hat. Der Konzern ist organisch zwar weiter gewachsen und hat die Profitabilität verbessert. Nach den Devestitionen in Asien ging der nominale Umsatz jedoch zurück.

Nach Zahlen im Plus sind auch  Credit Suisse(+3,6 Prozent) und  Swiss Re(+0,7 Prozent). So hat die Grossbank besser abgeschnitten als erwartet. Wie die UBS in einem ersten Kommentar hervorhebt, sei dies nicht zuletzt auf das weltweite Geschäft zurückzuführen. Der Reingewinn kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 45 Prozent auf 937 Millionen Franken. Vor Steuern waren es 1,30 Milliarden Franken, was einem Plus von 24 Prozent entspricht.

Starkes zweites Quartal - Credit Suisse weiss wie der Hase läufthttps://t.co/aQwJh49JNz

— cash (@cashch)July 31, 2019

Der Rückversicherer Swiss Re hat trotz Gewinnrückgang im ersten Halbjahr besser als erwartet abgeschnitten. Grund für den Rückgang sind eine Reihe von Belastungen, wie der Zürcher Konzern am Mittwoch bekannt gab. Die Aktien der anderen VersichererZurich(-0,1 Prozent) undSwiss Life(Kurs unverändert) starten dagegen äusserst verhalten.

Im breiten Markt lohnt sich ein Blick auf die Aktien der Schweizerischen Nationalbank ( SNB , Aktie +0,6 Prozent). Sie hat vom guten Börsenumfeld profitiert und in der ersten Jahreshälfte 2019 einen Gewinn von 38,5 Milliarden Franken erzielt.

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08:08

DerSwiss Market Index(SMI) legt in der von Julius Bär berechneten Vorbörse um 0,4 Prozent zu. Im gestrigen Handel gab der Leitindex um 0,8 Prozent nach auf 9891 Zähler.

Am auffälligsten sind die Titel vonCredit Suisse(+2,9 Prozent) sowieSwiss Re(+2,3 Prozent), die beiden heute Zahlen zum zweiten Quartal lieferten. Die CS konnte den Reingewinn überraschend deutlich steigern, während Swiss Re zwar weniger Gewinn erzielte, aber dennoch die Erwartungen übertreffen konnte.

AuchLafargeHolcim(-0,4 Prozent) lieferte Zahlen, allerdings verfehlte der Zementriese die Umsatz- und Wachstumserwartungen.

VORBÖRSE SCHWEIZ: $SMI+0,42% $SMIM+0,28% $CSGN+2,9% (Zahlen) $LHN-0,4% (Zahlen) $SREN+2,3% (Zahlen)

ÜbrigeSMI -Komponenten und die Nebenwerte für einmal ohne Auffälligkeiten höher gestellt.

— cashInsider (@cashInsider)July 31, 2019

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06:35

In Tokio lag der 225 Werte umfassendeNikkei -Index 0,92 Prozent im Minus bei 21.510 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index büsste 0,71 Prozent ein und lag bei 1564 Zählern.

Nintendo -Aktien gaben um 3,4 Prozent nach. Der operative Gewinn des Konzerns ging im abgelaufenen Quartal um 10 Prozent zurück. Rekordzahlen beiSonysorgten dagegen für ein Plus von mehr als fünf Prozent bei den Papieren des Elektronikkonzerns.

Shares of Nintendo tumble after 10% quarterly profit plungehttps://t.co/x68SG8m7c1

— CNBC (@CNBC)July 31, 2019

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06:30

DerEurobewegte sich kaum im fernöstlichen Handel und wurde mit 1,1152Dollarbewertet. DerDollarwurde mit 108,54Yengehandelt. 

DerEuro-Franken -Kurs lag derweil bei 1,1054.

(cash/AWP/Reuters)